Von den sieben wunderschönen Ossola Tälern unterscheidet sich das Formazza Tal für seine unzähligen Bergseen, für seine schönen Wälder und für die Großartigkeit seines Gebirges wie Arbola, Blinden und der Giove Berg.
Nach dem Antigorio Tal befindet sich das Formazza Tal: es erstreckt sich von Foppiano bis Riale, wo kleine Dörfer Walser Ursprungs liegen. Die wurden im 13. Jahrhundert von den Walsern gegründet, eine alemannische Bevölkerung, die aus der Schweiz kam und sich in dem Oberen Tal ansiedelte. Die Walser prägten mit ihrem Werk und Leben die Architektur, die Traditionen und Bräuche dieser kleinen Dörfer. Ein kulturelles und kostbares Erbe, die in den Namen der Ortschaften, die in der alten deutschen Sprache, d. h. Titsch, geschrieben sind, sichtbar ist: Foppiano (Undrumstaldä), Antillone (Puneigä), Fondovalle (Schtafuwald), Chiesa (Matta), San Michele (Tuffald), Valdo (Wald), Ponte (Zum Schtäg), Brendo (In dä Brendu), Grovella (Gurfälu), Canza (z Früduwald), Sottofrua (Unnerfrütt), Cascata (Uf-ä- Frütt) e Riale (Z Chärbäch).
Das Formazza Tal ist eine idealee Mischung zwischen Natur und Kultur. Es ist wegen des wnderbaren Toce Wasserfalls, einer der schönsten Wasser-Sprünge Europas: das Formazza Tal ist aber auch für seine unzähligen, wunderschönen Bergtouren und Skitouren bekannt. Unter seinen unzähligen Sehenswürdigkeiten sind das Walser Museum Casa Forte und die faszinierenden Walser Dörfer von Riale und Valdo zu erwähnen.